Alle USA Tipps auf einen Blick

Die Ultimative Reisecheckliste für Ihre Reise nach USA

Die Checkliste von der Planung bis zum Abflug

Eine Reise in die USA ist eine große Sache und wer einen rundum gelungenen Urlaub verbringen möchte, sollte sich rechtzeitig in die Vorbereitungen stürzen. So müssen einige Unterlagen beim Abflug vorliegen, Versicherungen müssen abgeschlossen werden und auch für die Einreise in die USA muss alles vorbereitet sein.

Um nichts zu vergessen und am Abflugstag wirklich alles zur Hand  zu haben, hilft eine Reisecheckliste, auf der alle wichtigen Punkte notiert werden. Diese Urlaubscheckliste wird am besten schon kurz nach der Reisebuchung erstellt, da einige Schritte gegebenenfalls schon mehrere Monate im Voraus nötig sein können.

  • Reisepass: Schon vor der Flugbuchung in die USA sollte ein Blick in den Reisepass geworfen werden. Dieser muss nach dem geplanten Rückflugtermin noch mindestens sechs Monate gültig sein, andernfalls muss ein neuer Pass beantragt werden. Auch Kinder müssen einen richtigen Reisepass mit sich führen, ein Kinderreisepass genügt nicht. Für die visumsfreie Einreise gelten ebenfalls keine vorläufigen Reisepässe – liegt nur ein vorläufiger Pass vor, muss ein Visum beantragt werden.
  • ESTA Formular: Am besten wird direkt im Anschluss an die Reisebuchung das ESTA-Formular ausgefüllt. Das Formular berechtigt zur visumsfreien Einreise in die USA und für die Bewilligung sollten mindestens 72 Stunden eingeplant werden.
  • Visum: Falls die Beantragung der visumsfreien Einreise nicht klappt, muss ein Visum für die Vereinigten Staaten beantragt werden. Dieser Prozess dauert mehrere Wochen und beinhaltet sogar ein persönliches Vorsprechen bei der amerikanischen Botschaft oder einem Konsulat. Wer ein Visum benötigt, sollte etwa zwei Monate für die Beantragung einplanen, soweit im Vorfeld sollte der Flug daher mindestens gebucht werden.
  • Sitzpläte im Flugzeug reservieren: Wer Wert auf einen guten Sitzplatz legt und nicht das Risiko eingehen möchte, in der Mitte des Mittelgangs des Flugzeugs zu sitzen, sollte sich seinen Sitzplatz reservieren. Dies kann entweder im Zuge der Flugbuchung erfolgen oder auch noch nachträglich.
  • Sondermenü bestellen: Vegetarier, Veganer und Menschen, die sich aus religiösen Gründen speziell ernähren oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit haben, können bei Airlines in der Regel problemlos und ohne zusätzlichen Aufpreis ein Spezialmenü bestellen. Dieser Wunsch kann in der Regel schon direkt bei der Flugbuchung geäußert werden.
  • Routenplanung: Eine Reise in die USA wäre nichts ohne die entsprechende Routenplanung. Wer über einen Reiseanbieter eine Mietwagenrundreise gebucht hat, muss sich in der Regel nicht mehr selber um eine Route kümmern. Wird allerdings nur der Flug gebucht, um den Rest des Urlaubs flexibel zu gestalten, ist die Routenplanung ein wichtiger Schritt bei der Reisevorbereitung. Welche Städte und Orte sollen angesteuert werden? Wo wird übernachtet? Muss ein Mietwagen gebucht werden?
  • Reiseunterlagen: Wichtig ist, dass kurz vor der Abreise alle wichtigen Unterlagen parat sind. Dazu gehören neben allen Dokumenten für die Einreise (Reisepass, Visum etc.) sowohl der Mietwagen-Voucher als auch die Flugbestätigungen und die Hotelbuchungen. Gerade bei wichtigen Dokumenten wie dem Reisepass sollte eine zusätzliche Kopie mitgeführt werden, falls er verloren geht. Auch kann diese Kopie digital in einer Cloud wie zum Beispiel Dropbox gespeichert werden.
  • Weg zum Flughafen: Auch der Weg zum Flughafen will geplant werden. Soll das Auto am Flughafen geparkt werden (Parkplatz rechtzeitig reservieren)? Erfolgt die Anreise zum Flughafen mit dem Zug (Zugtickets rechtzeitig reservieren)? Oder bieten Freunde oder Familienmitglieder freundlicherweise ihre Fahrdienste an?
  • Weg vom Ankunftsflughafen zur Unterkunft: Falls ein Navigationssystem im Mietwagen inbegriffen ist oder es vorab reserviert wurde, ist der Weg zur Unterkunft in der Regel kein Problem. Ist kein Navigationssystem geplant, sollte der Weg schon zu Hause ausgedruckt werden. Alternativ sollte ein Atlas bereit liegen.
  • Kreditkarte beantragen: Um überall in den USA auf Bargeld zugreifen zu können, empfiehlt es sich eine Kreditkarte zu beantragen. Zwar kann auch mit der deutschen EC-Karte Geld abgehoben werden, die Gebühren hierfür sind aber hoch. Auch ist die Bezahlung mit Kreditkarte in den USA Gang und Gäbe, sogar ein Päckchen Kaugummis in einem kleinen Laden um die Ecke kann mit Kreditkarte bezahlt werden.
  • Reiserücktrittsversicherung: Für den Fall, dass der gebuchten Reise etwas in die Quere kommt, empfiehlt sich der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung. Diese kann bis zu 30 Tage vor Reiseantritt abgeschlossen werden. Wird die Reise kurzfristiger als 30 Tage vor Abflug gebucht, muss die Versicherung bis spätestens drei Tage nach Reisebuchung abgeschlossen werden. Es lohnt sich einen Blick auf die Bedingungen der Kreditkarte, die mit in die USA genommen werden soll, zu werfen. Manche Kreditkartenanbieter beinhalten automatisch verschiedene Reiseversicherungen wie zum Beispiel eine Reiserücktrittsversicherung.
  • Auslandskrankenversicherung: Die Behandlungskosten in den USA sind hoch, deutlich höher als in europäischen Ländern. Es empfiehlt sich daher unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, um sich davor zu schützen, die Kosten selber tragen zu müssen. Eine Auslandskrankenversicherung kann entweder als Jahrestarif abgeschlossen werden, oder einmalig für die anstehende Reise.
  • Impfungen: Grundsätzlich werden für eine Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika keine bestimmten Impfungen benötigt. Es schadet jedoch nicht, alle vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen auffrischen zu lassen, falls sie nicht mehr aktuell sind.
  • Notfallnummern notieren: Die 911 ist die Notfallnummer in den USA, mit der Polizei und Krankenwagen im Notfall erreicht werden können. Auch die Sperrhotline für die Kreditkarte (falls diese abhanden kommt) sollte notiert werden, ebenso wie eine Nummer zur Auslandskrankenversicherung, sollte ein Versicherungsfall eintreten.
  • Gepäck abmessen: Hat das Gepäck, das aufgegeben werden soll, die richtigen Maße? Zwar sind die Bestimmungen für aufgegebenes Gepäck recht einheitlich, beim Handgepäck variieren die Angaben der Airlines jedoch stark. Die Maße und das Gewicht aller zugelassenen Gepäckstückes sollte unbedingt berücksichtigt und überprüft werden, sonst kostet es extra. Zudem sollten die aktuellen Gepäckbestimmungen berücksichtigt werden und zum Beispiel Flüssigkeiten, die während des Flugs benötigt werden, in kleine Behälter (max. 10 Stück à 100 Milliliter) umgefüllt oder direkt in kleinen Behältern gekauft werden.
  • Die letzten Einkäufe: Ist alles für den Urlaub besorgt? Wichtig sind neben der Kleidung vor allem die ganzen Kleinigkeiten, die besonders im Sommer benötigt werden: Sonnencreme, Mückenspray, eine Reiseapotheke (ganzjährig) etc. … Besonders wichtig ist auch ein Stromadapter! In den USA gibt es andere Steckdosen als in Deutschland und damit das Smartphone direkt nach Ankunft geladen werden kann, sollte ein Steckdosenadapter im Gepäck nicht fehlen. Falls etwas zu Hause vergessen wurde, kann es aber zur Not auch in den USA nachgekauft werden.
  • Zu Hause alles vorbereiten: Ist der Kühlschrank leer? Der Herd aus? Und hat sich jemand gefunden, der während der Reise die Blumen versorgt und den Briefkasten leert?
  • Reiseführer: Der Reiseführer kann im Handgepäck mitgeführt werden, sodass im Flugzeug zur Einstimmung auf den Urlaub fleißig geblättert werden kann.