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Die Top 15 Sehenswürdigkeiten in Hawaii

Hawaii übt auf viele Menschen einen unglaublichen Reiz aus. Schon Mark Twain war im  Jahr 1889 derart beeindruckt, dass er tief berührt war. Das Land übte auf ihn einen tiefen und starken Reiz aus, wie kein anderes Land. Er sagte, ein halbes Leben lang habe ihn dieses Land derart flehend und sehnsüchtig gefesselt, bis in seine Träume. Tatsächlich ist Hawaii nicht nur ein Inselparadies mit unberührter Natur und traumhaften Stränden. Die Insel hat auch viel Kultur zu bieten und Traditionen, wie sie kein anderes Land kennt.

Big Island – aktive Vulkane beobachten

Hawai’i heißt im Volksmund Big Island. Touristen finden dort eines der beeindruckendsten Naturschauspiele der Welt. Auf dieser Insel gibt es Vulkane, die noch sehr aktiv sind. Der Kilauea ist seit 1983 ohne Pause aktiv und spuckt heiße Lava aus. Diese gelangt dann ober- und unterirdisch bis ins Meer, wo Besucher Zeuge werden können, die glühendheiße Lava zischend ins Meer fließt. Sie erstarrt dort langsam und verändert ständig die Umrisse der Insel Hawai’i. Besonders in der Abenddämmerung, vor dem dunklen Nachthimmel ist das Spektakel beeindruckend. Das flüssige Feuer lässt den Nachthimmel und das nachtblaue Meer in Rot leuchten und strahlen.

Der Kilauea ist neben anderen Vulkanen Teil des Hawai’i-Volcanoes-Nationalparks. Der Ort ist für die Ureinwohner heilig und stellt die Heimat der Feuergöttin Pele dar. Auf einer Vielzahl von Wanderwegen lässt sich der Nationalpark erforschen. Dabei gibt es viel zu sehen: verbrannte Wälder, Lavahöhlen mit Felsenzeichnungen und auch ein Museum. Der Park lässt sich sehr gut auch ohne Führer erkunden. Allerdings sind schon einige Sicherheitsmaßnahmen notwendig, über die sich Reisende im Vorfeld gut informieren sollten.

Oahu

Oahu ist die drittgrößte der hawaiianischen Inseln und besteht aus zwei Vulkanen. Der Wai’ane und der Ko’olau sind über einen Bergsattel miteinander verbunden. Sie beheimatet die Hauptstadt von Hawaii – Honolulu. Wer nach Oahu kommt, darf natürlich nicht verpassen, die Sehenswürdigkeiten von Oahu zu besuchen.

Der Aloha Tower

Das Wahrzeichen von Honolulu ist der Aloha Tower, der 1926 erbaut wurde. In den 20er- und 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden hier die an- und ablegenden Schiffe mit Hulatanz begrüßt und verabschiedet. Die berühmten Blumenkränze durften dabei nicht fehlen. Rund um den Turm werden noch heute hawaiianische Traditionen gepflegt.

Beeindruckend schöner Regenwald und die Manoa-Wasserfälle

Die wahre Schönheit der Insel können Touristen an den Manoa-Wasserfällen erleben. Bei einem halbtätigen Wanderausflug gibt es viel zu entdecken, vor allem für Natur- und Pflanzenfreunde. In den hawaiianischen Tropen gibt es viele seltene Pflanzen, die es sonst nirgends auf der Welt zu bewundern gibt. Sie verzaubern mit ihren wunderschönen Blüten. In anderen Regenwäldern lauern überall Gefahren in Form gefährlicher Tiere. Auf Oahu gibt es weder giftige Spinnen noch Schlangen, was bedingt ist durch die große Entfernung zum nächsten Kontinent. Der Dschungel ist sehr gut zugänglich und beherbergt einen 1,5 km langen Pfad, der direkt zum Wasserfall mit einer beeindruckenden Höhe von 46 m führt. Einheimische Führer zeigen Touristen alles Sehenswerte und haben ein gutes Auge für versteckte Schätze, wie besonders schöne Pflanzen, die nicht ganz offensichtlich am Weg wachsen. Von ihnen ist auch viel Wissenswertes über den Regenwald zu erfahren. Beispielsweise wurde hier Jurassic Park gedreht oder die Serie Lost. Das Baden am Fuß des Wasserfalls ist aus Sicherheitsgründen verboten, große Steine könnten von oben herabfallen. Aber allein der Anblick ist schon sehr beeindruckend. Wichtig: Moskito-Spray nicht vergessen.

Waikiki Beach

Waikiki Beach ist einer der berühmtesten Strände der Welt. Er sollte ganz oben auf der Places-to-see-Liste stehen, denn er ist ein touristischer Hotspot. Hier ist so gut wie alles möglich: entspannt am Strand liegen, schnorcheln zum Korallenriff, surfen, wellenreiten. Das Wellenreiten wurde übrigens in Waikiki Beach erfunden und ist seit 2013 offiziell Schulsport auf Hawaii.

Polynesian Cultur Center

Das Polynesian Cultur Center ist Freilichtmuseum und Vergnügungspark zugleich. In sieben verschiedenen nachgebauten polynesischen Südseedörfern ist die Kultur der Inseln dargestellt. Besucher können hier die archaisch anmutende Kultur von Hawaii hautnah erleben, fernab von den sonst üblichen polynesischen Unterhaltungsshow, die es in Waikiki überall zu sehen gibt.

Diamond Head Crater

Der Diamond Head Crater Le’ahi ist schon vom Flugzeug aus zu sehen mit seinem 1,5 km2 großen Krater. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Honolulu mit seiner markanten Silhouette und eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der USA. Er thront majestätisch über Waikiki Beach, am östlichen Ende. Die Fahrt zum Krater führt durch einen Tunnel und dauert ca. 5 Minuten. Der durch die Kraterwand gegrabene Tunnel führt direkt zu einem kleinen Parkplatz. Für den Aufstieg sind feste Schuhe empfehlenswert. Der Wanderweg ist sehr gut ausgebaut, an manchen Stellen ist er jedoch ziemlich steil. Am Kraterrand angekommen gibt es als Belohnung für die Strapazen beim Aufstieg eine atemberaubende Aussicht über Honolulu und Waikiki Beach. Da der Krater früher zu militärischen Zwecken für die Küstenverteidigung Verwendung fand, sind noch heute alte Bunker zu sehen.

Valley of the Temples

Der Valley of the Temples Memorial Park sollte ebenfalls unbedingt auf die Liste der Unbedingt-Sehen-Orte. Das Valley of Temples liegt am Fuß des Ko’olau Mountains und direkt am Kahekili Hwy. Das Highlight ist ein japanischer Tempel, der Byodo-In Tempel. Dabei handelt es sich um eine exakte Kopie eines japanischen Tempels, der in Uji steht. Beim Bau im Jahr 1968 haben die Handwerker nicht einen einzigen Nagel verwendet. Er stellt eine Erinnerung an die vor mehr als 100 Jahren eingewanderten Japaner dar. Der japanische Garten, der den Tempel umgibt, ist ein Abbild japanischer Gartenkunst mit Koi-Teichen und schwarzen Schwänen. Alle betreten den Tempel nur barfuß. Wer möchte, kann mit einem Holzschlegel die heilige Bronzeglocke erklingen lassen. Sie ist 1,5 m hoch und wiegt 3 Tonnen. Im Inneren des Tempels befindet sich ein vergoldeter Buddha mit einer Höhe von 5,4 m.

Iolani Palace

Der Iolani Palace ist die ehemalige Residenz der hawaiianischen Monarchen, die einzige offizielle Königsresidenz, die es je in den USA gab. Er ist einer der wichtigsten historischen Orte auf der Insel. Der Downtown Honolulu gelegene Palast ist ein historisch nationales Wahrzeichen, das von 1882 bis 189 die beiden letzten Monarchen des Königreichs Hawaii bewohnten. Die Monarchen waren König Kalakaua mit seiner Schwester und seine Nachfolgerin Königin Liliuokalani. Ein Besuch dieses Palastes trägt wesentlich dazu bei, Kultur und Geschichte Hawaiis zu verstehen.

Dieser Palast war das erste Haus auf Hawaii, das mit elektrischem Licht, hauseigenem Telefon und Toilettenspülung ausgestattet war. Die Innenausstattung war opulent, eben einem König würdig. Heute sind noch immer der Thronsaal, das Esszimmer und der Empfangssaal zu bewundern. Hier fanden in früheren Zeiten rauschende Feste statt. In den privaten Zimmern der königlichen Familie, die ebenfalls zu besichtigen sind, kam es zu manch tragischer Geschichte. Im Untergeschoss sind noch die Insignien der hawaiischen Könige zu bewundern. Außerdem sind Schwerter, Juwelen und die beiden Kronen von König und Königin in der Ausstellung.

Pearl Harbor

Ein weiteres Must-see ist natürlich Pearl Harbor. Der ehemalige Hafenstützpunkt der USA im Zweiten Weltkrieg ist heute ein Memorial und Nationalpark. In vielen Museumsräumen ist die Geschichte des Stützpunktes dargestellt. Ein besonderer Schwerpunkt stellt der Überfall der Japaner auf Pearl Harbor dar.

Maui

Maui, auch The Valley Isle – zu Deutsch: die Talinsel – genannt, ist die zweitgrößte Insel von Hawaii. Durch Erosion ist eine flache Landbrücke zwischen Mauna Kahalawai, die West Maui Mountains, und dem Haleakala entstanden, die zu diesem Namen geführt hat.

Haleakala Nationalpark

Im Haleakala Nationalpark können Touristen herrliche Sonnenaufgänge und unberührte Vulkanlandschaft bewundern. Der Haleakala Krater ist die höchste Erhebung auf der Insel Maui. Der Krater ist 4 km breit und 12 km lang und wartet mit frostigen Temperaturen auf seine Besucher, wenn sie sich frühmorgens auf den Weg machen.

Little Beach ein Hippie Eldorado

Little Beach ist ein Eldorado für Nudisten und Hippies und wird nirgends offiziell ausgewiesen. Unter der Hand ist der Strand, der sich hinter einem natürlichen Vulkanriff-Vorsprung versteckt, ein Geheimtipp. Schon am frühen Nachmittag treffen sich hier Hippies und alle, die das Strandleben genießen möchten und musizieren und trommeln gemeinsam.

Lahaina – die schönste Stadt auf Maui

Lahaina bedeutet gnadenlose Sonne und ist ein alter Walfang- und Plantagenort. Selbst wer nicht viel Zeit hat, sollte unbedingt diese Stadt besuchen. Im Ortszentrum befindet sich ein 150 Jahre alter Banyanbaum, der ein beliebtes Fotomotiv ist. In alten Walfängerkneipen gibt es traditionelle Gerichte mit Meerblick. Der belebte Hafen ist Ausgangspunkt für Walbeobachtungstouren, denn jedes Jahr kommen tausende Buckelwale in das lauwarme Wasser um Maui. Die Wale mit ihren riesigen Flossen sind auf jeden Fall ein Foto wert.

Inselhopping auf die Insel Molokai

Die Insel Molokai, auch The friendly Island genannt, gehört sowohl zum Maui-County wie auch zum Kalawao-County. Dort befindet sich das Lepradorf von Pater Damian de Veuster, das nur über einen Eseltrampelpfad zu Fuß oder auf einem Muli erreichbar ist. Der Abstieg dauert ca. 2 Stunden und ist vom ständigen Rauschen des Pazifiks begleitet. Die wichtigsten historischen Stätten am Ende der Welt können in einem orangefarbenen Schulbus besichtigt werden. Ebenfalls auf Molokai befindet sich die Geburtstätte der Hulagöttin Laka. Am dritten Wochenende im Mai wird jedes Jahr die Geburt des Hula gefeiert.

Hula tanzen

Wer nach Hawaii kommt, muss unbedingt die Gelegenheit nutzen Hula zu tanzen. Mit dem typischen Tanz erzählen die Hawaiianer Geschichten. Er diente früher nicht nur der Unterhaltung, sondern vor allem der Überlieferung von Traditionen. Der Hula wird zu vielen Gelegenheiten in typischer Kleidung gezeigt. Neben dem Schmuck und der Kleidung sind auch die Instrumente sehr wichtig. Beispielsweise sind die Trommeln aus Haifischhaut und Palmen hergestellt und die Rasseln aus Kokosnüssen und Perlen. Alles ist mit Federn verziert. Wer wirklich Hula erleben möchte, sollte unbedingt nach authentischen Shows fragen und sich nicht mit Kokosnuss-BH-tragenden Tänzerinnen enttäuschen lassen, die nur für die Touristen tanzen.